Demenz dinge

 
 

Demenz stellt das Leben aller Betroffenen auf den Kopf. Demenz beeinträchtigt nicht nur die Erkrankten. Demenz verändert Beziehungen, Familien, Freundschaften und Ehen.

Zu Beginn der Erkrankung leben die Betroffenen vorwiegend noch in ihrem privaten Zuhause. Der Alltag ist von sehr individuellen Problemen geprägt. Eine funktionierende, sichere und individualisierte häusliche Umgebung erleichtert es Menschen mit Demenz, ohne erhebliche Einbußen ihrer Lebensqualität in dem vertrauten Umfeld zu bleiben.

Praktische Alltagshelfer, sogenannte »Demenz Dinge« sind dafür nötig und müssen, am besten mit/von den Betroffenen selbst, für die individuellen Bedürfnisse erfunden und gestaltet werden.

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Diese Herausforderung nehmen wir vom Projektteam Demenz Dinge gerne an. Bei den meisten derzeit verfügbaren Produkten und Dienstleistungen für Betroffene stehen Defizite und Probleme im Vordergrund. Wir suchen gemeinsam mit den Betroffenen in ihren privaten Lebensumgebungen nach vorhandenen Potentialen, Expertisen und Ideen und entwickeln gemeinsam mit ihnen individuelle Demenz Dinge.

Aus den Entwicklungsprozessen und den entstandenen Demenz Dingen leiten wir in einer späteren Phase des Projektes ein Schulungskonzept her, das wir allen Interessierten, die sich mit der Pflege von Demenzerkrankten im privathäuslichen Bereich beschäftigen, zur Verfügung stellen möchten.

Wenn Sie sich für die Teilnahme interessieren, weil Sie zum Beispiel ein an Demenz erkranktes Familienmitglied zu Hause unterstützen oder pflegen oder wenn Sie sich schon jetzt für eine Teilnahme am Schulungsprogramm ab Ende 2020 interessieren, freuen wir uns über eine Nachricht von Ihnen.